„Manchmal beginnt man für etwas zu kämpfen, von dem man behauptet, es eigentlich gar nicht zu wollen“, sagt die Erzählerin am Anfang dieser Geschichte. Und so verliebt sie sich in Alex, hin und her gerissen zwischen der Liebe zu ihm – von der er übrigens nichts ahnt – und der Angst um die wunderbare Freundschaft, die sich zwischen ihnen entwickelt.

 

Als Alex vom Freitod seines Freundes Kevin erfährt, outet er sich. Doch er kommt mit seiner Homosexualität nicht zurecht. Er will ein ganz normales Leben führen, ohne angestarrt und geächtet zu werden. Das nötige Selbstbewusstsein, um mit den Reaktionen der Gesellschaft zurechtzukommen, fehlt ihm. Gleichzeitig hat er Angst, mit einer Frau nichts anfangen zu können, denn dann müsste er sich endgültig seiner Homosexualität stellen.

 

Während ich an dieser Story gearbeitet habe und darüber hinaus hat Alex mein Denken beherrscht. Ich war die Erzählerin, ich war in Alex verliebt. So ist dies die vielleicht persönlichste Story, die ich je geschrieben habe. So persönlich, dass meine Mutter mehr Probleme mit meinem Seelenstriptease hatte als ich. Mit Alex habe ich außerdem einen Charakter geschaffen, der von meiner Freundin Anita das Prädikat faszinierende Persönlichkeit erhielt.

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